Zu den Brauchtumsfeuern (Osterfeuer)

Wir dürfen aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass das Verbrennen von Materialien außerhalb entsprechender Verwertungsstellen entsprechend dem Bundesluftreinhaltegesetz grundsätzlich verboten ist. Der Landeshauptmann kann allerdings für sogenannte „Brauchtumsfeuer“ das Verbrennen von biogenen Materialien für Feuer im Rahmen der nachgenannten Brauchtumsveranstaltungen für zulässig erklären.  In Kärnten sind seit 2011 folgende Brauchtumsfeuer zulässig:

1. Osterfeuer und Fackelschwingen in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag,

2. Sonnwend- und Johannisfeuer, in der Zeit von 21. Juni bis 24. Juni,

3. 10. Oktober-Feuer in der Nacht von 09. Oktober auf 10. Oktober,

4. Georgsfeuer, in der Zeit von 22. April bis 24. April,

5. Feuer in den Alpen, am zweiten Samstag im August,

6. Feuer zu Ehren von Ciril und Metod, am Vorabend des 5. Juli.

Sämtliche Brauchtumsfeuer sind der zuständigen Gemeinde spätestens vier Werktage vor dem Abbrennen zu melden und ist dafür eine verantwortliche Person namhaft zu machen. Brauchtumsfeuer dürfen auch an dem das Brauchtum begründende vorangehende und darauffolgende Wochenende abgebrannt werden. Die Beschickung des Feuers darf ausschließlich mit biogenen Materialien, das sind unbehandelte Materialien pflanzlicher Herkunft, wie zB. Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub, erfolgen.

Formulare zur Mitteilung von Brauchtumsfeuern erhalten Sie im Gemeindeamt und können von der Gemeindehomepage unter dem Link  http://www.frantschach.gv.at/formulare/brauchtumsfeuer.html  heruntergeladen werden.

(Beitrag AL. Martin Jegart vom 09.03.2016)