Frantschach-St. Gertrauder Standort für Veranstaltungszentrum entschieden

Ein wahres „Mammutprogramm“ arbeitete der Frantschach-St. Gertrauder Gemeinderat in der kürzlich abgehaltenen Sitzung ab. Unter Vorsitzführung von Bürgermeister Günther Vallant wurden weitreichende Entscheidungen für Infrastrukturmaßnahmen in der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud getroffen. So gab es einstimmige Beschlüsse zu einer Vereinbarung mit der ÖBB betreffend Änderungen von Eisenbahnkreuzungen im Bereich Zellach/Sportplatz, der Finanzierungsplanung und Auftragsvergabe zum sogenannten „Lavant-Erlebnisradweg“ entlang des im Bau befindlichen Hochwasserschutzdammes, sodass dieser Ortsbereich im kommenden Jahr zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet werden kann. Weiters wurden diverse Umwidmungen beschlossen und das Aufschließungsgebiet und somit Bauverbot im Ortsteil Vorderlimberg entlang der Lavant, aufgrund des in diesem Bereich bereits umgesetzten Hochwasserschutzes, aufgehoben. Mit dem Abschluss einer Fördervereinbarung kann ein von der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud erwirkter Förderbetrag in der Höhe von 104.000 € für Berginfrastrukturmaßnahmen an die Weinebene Schilift GmbH überwiesen werden. Ebenfalls einstimmig wurde der Auftrag zu den Abbrucharbeiten der sogenannten „Lassnig-Liegenschaft“ vergeben und dem Beitritt der Gemeinde Preitenegg zur RML Lavanttal GmbH zugestimmt.

Eingehend diskutiert wurde die Grundsatzentscheidung zum geplanten Veranstaltungszentrum auf dem Dorfplatz. Die mit  2,715.000 € veranschlagte Großinvestition wird von Gemeindereferenten Daniel Fellner in der Höhe von  500.000 € und der Knusperstube Vertrieb GmbH mit  300.000 € unterstützt. Die Grundsatzentscheidung zur Umsetzung wurde mit den Stimmen der SPÖ-, ÖVP- und FPÖ-Gemeinderatsfraktionen mehrheitlich beschlossen.
Der dem Gemeinderat übermittelte und überaus positive Bericht über die letzte Kontrollausschusssitzung, bei der die Gemeindeversicherungen sowie Repräsentationsmittel zu überprüfen waren, wurde ohne Wortmeldung zustimmend zur Kenntnis genommen. Das erfreuliche Ergebnis der Prüfung des Landes Kärnten über die Ausschreibung und Verwaltung von Gemeindeabgaben mit der Erkenntnis, dass die Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud von allen bisher untersuchten Gemeinden als die „jüngste“ Kärntner Kommune, bei den in den Prüfungsfokus gestellten Gemeindeabgaben mit Abstand die geringsten Abgabenrückstände zu verzeichnen hat, wurde dem Gemeinderatskollegium zur Kenntnis gebracht.

(Beitrag vom 04.07.2019, AL Ing. Roland Kleinszig)