Brauchtumsfeuer

Grundsätzlich ist das Verbrennen von Gegenständen und biogenen Materialien im Freien verboten. Mit der Verordnung des Landeshauptmannes vom 10. März 2011, LGBl 31/2011, idF vom 20. April 2017, LGBl. Nr. 14/2017, wurden Ausnahmen vom Verbot des Verbrennens biogener Materialien nach dem Bundesluftreinhaltegesetz für Brauchtumsfeuer erlassen.

Als Brauchtumsfeuer gemäß der Kärntner Verbrennungsverbot-Ausnahmeverordnung 2011 gelten:

• Osterfeuer und Fackelschwingen in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag,
• Sonnwend- und Johannisfeuer, in der Zeit von 21. Juni bis 24. Juni,
• 10. Oktober-Feuer in der Nacht von 09. Oktober auf 10. Oktober,
• Georgsfeuer, in der Zeit von 22. April bis 24. April,
• Feuer in den Alpen, am zweiten Samstag im August,
• Feuer zu Ehren von Ciril und Metod, am Vorabend des 5. Juli.

Brauchtumsfeuer sind bis spätestens 4 Tage vor dem Abbrennen außerhalb des bebauten Gebietes bzw. 14 Tage vor dem Abbrennen im bebauten Gebiet mittels Mitteilungsformular im Gemeindeamt anzumelden.